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Reitplatzplaner Testbericht - Bahnplaner unter 2000 Euro genauso gut wie Premiummodelle?

Reitplatzplaner Testbericht: Sind Bahnplaner für unter 2000 Euro genauso gut wie Premiummodelle?

Wenn es um gesundes, sicheres Reiten geht, spielt die Reitbodenbeschaffenheit eine wichtige Rolle. Ganz gleich, ob in der Reithalle oder auf dem Außenreitplatz: Die Pferdebeine sollten nicht übermäßig belastet werden. Zudem beugt ein ebener Boden Verletzungen vor – immerhin schützt er Pferd und Reiter auch vor Stolpern und Stürzen. Nicht nur auf Profiplätzen ist ein guter Reitplatzboden wichtig, auch Freizeitreiter wissen gut gepflegte Bahnen zu schätzen.

Und à propos Pflege: Pferdehufe bedeuten eine punktuell starke Belastung für jeden Reitboden. Umso wichtiger ist es, dass sich Reithalle und Außenreitplatz gut pflegen lassen.

Was gibt es unser Meinung nach bei der Reitplatzpflege zu beachten?

Reitplatzpflege sollte einfach und schnell umsetzbar sein – sonst besteht das Risiko, dass sie nicht regelmäßig durchgeführt wird. Ist das Abziehen des Reitplatzes auch dann möglich, wenn dieser nicht komplett freigeräumt ist, kann das die Reitplatzpflege deutlich erleichtern. So müssen beispielsweise Hindernisse oder Bodenarbeitungsutensilien nicht ständig hin- und hergschleppt werden, um den Reitboden zu pflegen. Im Test war uns daher besonders wichtig, dass das Anbaugerät in Kurven mitlenkt und somit das enge Umfahren von Hindernissen ermöglicht, ohne dabei den Boden aufzuschieben.

Gleichzeitig wollten wir wissen, wie sich die Bahnplaner auf unterschiedlichen Untergründen schlagen. In Reit-, Pensions- und Privatställen zählen beispielsweise Sandplätze zu den beliebtesten Reitböden. Allerdings ist ein Reitboden aus Sand auch besonders anfällig für tiefe Stellen und wird schnell uneben. Das einfache Abziehen mit Autoreifen, Weideschleppen oder Schildern lässt den Boden dann zwar glatt erscheinen, stellt aber keine einheitliche Sandschicht her und sorgt auch nicht dafür, dass die Gesamtfläche gerade bleibt.

Um qualitativ hochwertige Bodenbearbeitung in Reithallen und auf Reitplätzen zu gewährleisten, sind zumeist mehrere Arbeitsschritte empfehlenswert. Zunächst gilt es, die obere Bodenschicht zu lockern – ohne dabei darunterliegende feste Tragschicht zu beschädigen. Anschließend wird der Reitboden geglättet und wieder verdichtet. So entsteht ein fester, federnder Boden, der die Sehnen der Pferde schont und auch optisch etwas hermacht.

Bei Spezialböden, etwa für Ebbe-Flut-Reitplätze, bei Fließgemischen oder anderen Aufbauweisen ist es besonders wichtig, das Bodenmaterial nach der Beanspruchung durch das Reittraining wieder gleichmäßig durchzumischen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass dabei nur ein mehrstufiger Bahnplaner ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt.

Unser Test: Bahnplaner für Reitplätze im Vergleich

Gleichbleibend gute Reitbodenbeschaffenheit setzt drei Arbeitsgänge voraus – Lockern, Glätten und Verdichten des Reitbodens. Moderne Reitplatzplaner können diese drei Schritte in nur einem einzigen Arbeitsgang erledigen. Wir haben für unseren Test zunächst verschiedene Modelle für Kleintraktoren (KAT 1) und Dreipunktaufnahme mit einer Arbeitsbreite von 2 Metern in Augenschein genommen.

Infrage kamen für uns dabei Modelle der Hersteller und Importeure (bzw. Händler) Equotec, Landmaschinen Neuhaus, Vielitz, Concept Reitplatzbau, LS Lingmann, Grüner Sand, Platz Max und Hans Koll.

Alle Modelle vereinbaren mehrere Arbeitsgänge und ermöglichen die individuelle Anpassung an die jeweilige Bodenbeschaffenheit und die Anforderungen, die beispielsweise verschiedene Reitdisziplinen und Spezialisierungen wie Westernreiten, Dressurreiten, Springreiten usw. an den jeweiligen Reitboden stellen.

Was uns an den Bahnplanern auffällt: Die von uns geforderte Mitlenkfunktion gehört bei fast allen Modellen nicht zur Serienausstattung und muss mit einer zusätzlichen 3-Punkt-Nachlaufeinrichtung ausgerüstet werden. Diese Nachlaufeinrichtung allein schlägt mit rund 600-900 Euro zu Buche. Allerdings könnte sie auch in Kombination mit anderen Anbaugeräten benutzt werden.

Die günstigste Ausnahme – unser Favorit: Der Bahnplaner von Hans Koll (Website: https://bit.ly/Hans-Koll-Landbedarf ) verfügt über eine fest integrierte Nachlaufunktion. Das hat den großen Vorteil, dass der Bahnplaner durch nicht über einen Adapter verlängert werden muss und somit weniger ausschwenkt. Zudem war er mit Stand 07/2020 auch der günstigste Reitplatzplaner im Modellvergleich. Für uns bietet der Bahnplaner von Hans Koll also alle Funktionen, die wir suchen – und das für weniger als 2.000 Euro. Im Vergleich zu den teuersten Premium-Modellen sind das rund 60% Ersparnis. Ob die Premium-Bahnplaner im direkten Vergleich ihren Preis gerechtfertigt hätten, konnten wir allerdings nicht objektiv beurteilen, da uns die entsprechenden Hersteller für diesen Vergleich auf Anfrage keine Geräte zur Verfügung gestellt haben.

Ob unser Favorit ein gutes Ergebnis liefert, sehen Sie in diesem Video!

Produziert wurde dieses Video von KS Design Internet & - Werbeagentur. Wenn auch Sie sehr gute Produkte haben und diese vorstellen lassen wollen, werden Ihre Anfragen gerne unter https://ks-media.de/angebot-anfordern entgegen genommen.

Reitplatzplaner 3 Stufig Reitplatzplaner 3 Stufig
Bahnplaner Nachlauffunktion Bahnplaner Nachlauffunktion
Einstellmöglichkeiten Reitplatzplaner Einstellmöglichkeiten Reitplatzplaner
Planierschnecke des Bahnplanhners Planierschnecke des Bahnplanhners
Kat 1 / Kat 2 Aufnahme des Bahnplaners Kat 1 / Kat 2 Aufnahme des Bahnplaners
Reitplatzplaner im Praxistest Reitplatzplaner im Praxistest
Schleppergebnis des Reitplatzplaners Schleppergebnis des Reitplatzplaners

Reitplatzplaner Einsatzbilder

Praxistest auf Hof Eicheneck

Fazit von Ariane Telgen: Top!

Herstellerinfo

Name: Hans Koll
URL: https://www.hanskoll.com
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