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Pferd nach Stallwechsel pansich

Zuverlässiges Pferd wurde zum Alptraum

Ich selbst hatte die sensible Blüterstute für meine Reitschülerin mit ausgesucht und die Ausbildung begleitet. Ein hervorragendes Pferd mit großen Qualitäten und tollem Charakter. Genau das Richtige für ein 13jähriges Mädel mit gehobenen Turnierambitionen. In den Schulferien und oft auch am Wochenende reisten die beiden an. Nach einer dreimonatigen Pause erkannte ich das Pferd nicht wieder. Es war ein hypernervöses, dünnes Geschöpf geworden und ließ sich nicht mehr anfassen. Wenn ich zum Füttern oder Misten in die Box wollte, war dieses nicht mehr gefahrlos möglich. Ans Aufhalftern oder Trensen war gar nicht zu denken. Dies war nur noch mit ganz viel Geduld und vielfachen Fehlversuchen möglich – irgendwie.

Sobald sich aber am Kopf oder Hals etwas bewegte, ein „baumelnder Zügel“ reichte hierfür schon aus, verfiel die Stute in Panikanfälle. An Reiten war daher nicht mehr zu denken.

Die Besitzer ließen sie in meiner Obhut und ich versuchte, mit meiner üblichen Vorgehensweise der Stute wieder ein Vertrauensverhältnis zu vermitteln.

Leider brachte das nicht den gewünschten Erfolg. Erst durch Ursachenforschung mittels Kinesiologie und Telepathie kam ich auf die Ursache, die nicht körperlich oder durch Umgangsfehler bedingt war, weshalb auch die üblichen therapeutischen Ansätze keine Linderung brachten.

Der Pensionsstall, in dem die Stute vor der Trainingspause umgezogen ist, verfügte über große Paddock-Boxen. Diese waren mit Lamellen gegen Insekten ausgestattet. Diese augenscheinlich vorbildliche Haltung wurde der Stute jedoch zum Auslöser der Panikanfälle.

Langsames Hindurchgehen vor den schweren Kunststofflamellen tut den Pferden nicht weh, stürmisches Hindurchjagen jedoch schon. Wenn die schweren Lamellen in Wallung geraten und gegen Rücken, Kopf oder Beine schlagen, können diesen üble Schmerzen verursachen, ähnlich denen von Peitschenhieben. Beim täglichen Ausmisten und Füttern wurde die Stute wahrscheinlich durch die Lamellen „getrieben“.

Meine Vermutung bestätigte sich im Nachhinein durch die Aussagen der Besitzer. Die Stute kam nie freiwillig wieder in die Box, wenn sie einmal draußen stand. Auch nicht beim Füttern oder bei schlechtesten Wetterverhältnissen. Die Besitzerin musste sie dann am Halfter wieder in die Box bringen.

War die Stute einmal draußen, blieb Sie da auch. Ich erinnerte mich im Nachhinein an Aussagen wie: "Die steht immer draußen, egal bei welchem Wetter, ich muss sie immer reinholen !"

Bei der nächsten Gelegenheit wurde sie dann vom Pflegepersonal wieder „rausgejagt“. Dies geschah sicherlich nicht mit böser Absicht, aber der dadurch entstehende Hunger, der Durst und die Panik vor der Folie verwandelten dieses Pferd in das, was nach drei Monaten Stallhaltung zu mir kam. Ich war damals ratlos, ob und wie ich so einem Pferd wieder so viel vertrauen vermitteln konnte, dass ein Teenager damit wieder gefahrlos umgehen und reiten können würde.

Es hat über zwei Monate intensive Arbeit und sehr viel Energie gebraucht, dieses Vorhaben erfolgreich abzuschließen. Ich habe aus diesem Fall jedoch auch eine Menge gelernt, was mir bei späteren „Patienten“ vieles erleichtert hat.

Ohne die Detektivarbeit der von vielen als Hokuspokus verspotteten Anwendungen der Kinesiologie und in diesem Fall auch der Telepathie wäre der gesamte Behandlungserfolg dahin gewesen, sobald die Stute wieder in Ihren heimatlichen Stall zurückgekommen wäre. Und dann wahrscheinlich für immer irreparabel.

Angstbewältigung beim Vielseitigkeitspferd - Fallbeispiel

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